
Mein Leben begann nicht so, wie das Leben eines kleinen Welpen beginnen sollte. Gemeinsam mit meiner Mama und meinen acht Geschwistern lebte ich unter schwierigen Bedingungen. Wir hatten keinen sicheren Ort, an den wir uns zurückziehen konnten. Die Menschen dort wollten uns nicht haben und vertrieben uns mit Steinen und Petarden. Wir waren doch nur kleine Hundekinder. Zum Glück gab es Menschen, die nicht weggeschaut haben. Unsere Helfer gaben nicht auf und schafften es, uns neun Welpen in Sicherheit zu bringen. Plötzlich hatten wir einen geschützten Platz, bekamen regelmässig Futter und wurden medizinisch versorgt. Zum ersten Mal mussten wir keine Angst mehr haben, vertrieben zu werden.
Aber so schön es ist, in Sicherheit zu sein – mein grösster Wunsch wartet noch auf mich. Meine eigene Familie. Menschen, die mir die Welt zeigen, mir Zeit geben, Neues kennenzulernen und bei denen ich irgendwann ganz selbstverständlich weiss: Hier bin ich zu Hause. Hier gehöre ich hin.


